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Goch 2007

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Auch dieses Jahr fand unsere berühmt-berüchtigte, alljährliche Gochfahrt statt. Mit dabei waren die kleine C-Gruppe, die D-Gruppe und zum ersten Mal auch das Schwer-Mobil Team.
Mit den eigenen beiden Pferden im Schlepptau kamen wir dann nach weniger als einer Stunde Fahrt an und der Spaß konnte beginnen!
Die Zimmeraufteilung, die den Kindern überlassen wird, ergab dieses Jahr ein besonders schönes Bild, denn alle drei Gruppen vermischten sich auf den Zimmern, nur die Jungs aus dem Schwer-Mobil Team hatten keine Wahl ;)
Die Zimmer wurden ruck-zuck bezogen, um möglichst schnell den Hof mit all seinen Tieren und Spiel- und Sportangeboten erkunden zu können. Am Abend fand dann auch schon das erste Training statt, noch einmal mit allen gemeinsam. Großes Chaos, aber damit verbunden viel Spaß entstanden bei diversen Aufwärmspielen und im späteren Verlauf des Trainings, bis dann endlich alle müde genug waren, um schlafen zu gehen.
Besonders die Trainer waren schon jetzt völlig erschöpft und der Annahme, dass sie nun wenigstens in aller Ruhe bis kurz vorm Frühstück schlafen könnten. Falsch gedacht!
Die jungen und dynamischen Kinder waren schon wieder frühzeitig auf den Beinen und im Stande allerhand Lärm zu veranstalten, haben aber immerhin auch schon den Tisch gedeckt.
Verschlafen kriechen die Trainer dann aus ihren Betten bis zu ihren Plätzen am Frühstückstisch, freuen sich dann aber doch schnell über das leckere Essen. Gleich danach treffen sich wieder alle in der Halle zum Training. Zunächst trainieren alle gemeinsam, doch dann gehen die Gruppen zu ihren Pferden und trainieren dort mal wieder etwas ernsthafter, denn es geht ja hier immerhin um den Sport. „Sind ja schließlich nicht zum Spaß hier“.
Allerhand neue Übungen können geübt werden, auch wenn dies viel Überwindung kostet, wobei man hinterher stolz sein kann, dass man es doch geschafft hat.
Anschließend verschwinden die Trainer wieder auf ihrem Zimmer und schlafen erst einmal, wie anstrengend es sein kann zu trainieren, obwohl man doch selbst gar nicht aufs Pferd muss.
Den Kindern geht es da ganz anders, die vergnügen sich noch auf den Spielplätzen, auf der Seilbahn, dem Hüpfkissen, den Trampolinen oder beschäftigen sich mit den vielen Tieren, die hier wirklich überall zu finden sind.
Das Mittagessen lässt dann auch die Trainer wieder strahlen und es wird ordentlich Salat und Gemüse gegessen, um Energie für das bevorstehende Training zu sammeln.
So weit alles wie gewohnt, aber dann:
Mohrenkopfessen auf dem trabenden Pferd! Einer sitzt auf dem Hals, der andere muss freihändig stehen und dann den Mohrenkopf essen. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt und es sammelten sich immer mehr Schaulustige am Hallenrand.
Abends müssen die Trainer dann noch mal so richtig leiden, denn nun wird gespielt, alle Kinder müssen die Flucht der Trainer aus der Hüpfburg verhindern. Nur schwer konnten sie sich befreien und anschließend keuchend weitere Spiele zu leiten. Genug Sport für heute, zum Abschluss machen wir noch ein kleines Quiz mit denen, die noch nicht schlafen wollen.
Am letzen Tag noch einmal Training mit allem drum und dran und nach dem Mittagessen wurden schon einmal die Pferde nach Hause gebracht, um sich von dem anstrengenden Wochenende erholen zu können und da darf es nicht fehlen, sich ausgiebig zu wälzen und dann die anderen zu begrüßen.
Puh, alle sind geschafft, aber glücklich und können sich schon auf das nächste Jahr freuen. Auch das Schwer-Mobil Team hat Gefallen an diesem Ausflug gefunden, vor allem weil es so gut tut, weg zu fahren mit so vielen anderen, die sich alle super verstehen und wo niemand schief angeguckt wird.

 

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